CO2 Kompensation mit Bäumen Vorteile

Co2-Kompensation durch Bäume

Unser Lebenswandel hat Folgen für die Umwelt. Mobilität, Ernährungsgewohnheiten, Konsum und Wohnen in geheizten Häusern verursachen einen CO2-Ausstoss, der nicht mehr einfach so von Bäumen geschluckt werden kann. Hätte der Mensch nicht rund 40% der ursprünglichen, weltweiten Waldfläche gerodet, wäre alles weniger dramatisch. Doch nun sind die Wälder mit unserem CO2-Austoss überfordert.

 

Die Wälder könnten wieder mehr CO2 binden und die vom Menschen verursachten CO2-Emissionen neutralisieren, aber es braucht dazu unzählige neue Bäume. Dass man sogar die globale Klimaerwärmug durch Aufforstung der Wälder retten könnte, zeigt eine Studie aus dem Jahr 2019 der ETH Zürich. Darum kannst du jetzt mit einer Baumspende oder Baumpatenschaft deinen Teil zu einer gesünderen und grüneren Welt beitragen.

 

Die Vorteile von Wiederaufforstungsprojekten sind vielseitig:


Warum Bäume so wichtig sind

Was bringt es, neue Bäume zu pflanzen? Welche Funktionen übernehmen Bäume und Wälder auf unserem Planeten? Und was sind die Vorteile des Umweltschutzprojektes?


Bäume sind die Lungen unserer Natur

Bäume Lungen der Natur

Ihre Blätter binden das CO2 der Luft und lagern es in Form von Kohlenstoff im Holz ein, während Sauerstoff freigeben wird. Unser Lebenswandel hat dazu geführt, dass jede Menge CO2 freigesetzt wird. Man schätzt, dass es zwischen 600 und 1200 Bäume pro Erdbewohner braucht, um das CO2 zu neutralisieren. Momentan gibt es nur ca. 422 pro Person.


Bäume sind Luftfilter

Bäume sind Luftfilter

Nicht nur CO2 schwirrt in der Luft herum. Unsere Autos, Heizungen und Industrie verursachen auch Russ und Feinpartikel. Bäume haben eine ausgezeichnete Filtereigenschaft und sorgen dafür, dass dieser schädliche Schmutz aus der Luft genommen wird. Das reinigt die Atemluft von uns allen und ist gut für unsere Gesundheit!


Bäume halten den Boden zusammen

Bäume halten den Boden zusammen

Das Wurzelwerk eines Baumes kann riesig sein. Die Wurzeln verbreiten sich auf der Suche nach Wasser und Nährstoffen im Boden und geben dem hohen Gewächs einen festen Halt. Dank der verstrickten Wurzeln wird auch der Boden selbst zusammengehalten. Dies ist wichtig, denn so wird ein Ausschwemmen des Bodens durch den Regen verhindert und zudem wird das Risiko von Erdrutschen verringert.


Bäume speichern Wasser

Bäume speichern Wasser

Bäume sorgen dafür, dass jede Menge Wasser gespeichert wird. Nicht nur im Baum selbst, sondern besonders auch im Boden. Der Schatten sorgt für eine kühlere Umgebung, die Böden bleiben feucht und viele weitere Pflanzen können im Schutz des Baumes wachsen. Dies hat einen grossen Einfluss auf die Verfügbarkeit von Grundwasser. Ein mit Bäumen bepflanzter Boden arbeitet wie ein Schwamm, fällt Regen darauf, gibt er das Wasser verlangsamt und gefiltert ab. Dadurch gibt es auch dann Grundwasser, wenn schon länger kein Regen mehr gefallen ist.


Bäume sind Baustoffe

Bäume sind Baustoffe

Eigentlich gibt es nichts Besseres, als mit Holz zu bauen. Einerseits lagert man damit den Kohlenstoff für viele Jahrzehnte ein, andererseits verringert man die Emissionen, die etwa bei der energieaufwendigen Herstellung von Stahl anfallen würden. Es gibt also nichts gegen die Verwendung von Holz als Baustoff einzusetzen, sofern alle gefällten Bäume durch neue ersetzt werden.


Bäume schaffen Lebensräume

Bäume schaffen Lebensräume

Ein Baum kann das Zuhause von vielerlei Insekten, Vögeln und anderen Tieren sein. Nicht nur Vögel bauen ihre Nester auf Bäumen! Letztlich dienen Bäume und Wälder der Biodiversität und dem Artenschutz. Wichtig ist auch zu beachten, dass im Schatten der Bäume weitere Pflanzen wachsen können, die alle auch zu den positiven Auswirkungen des Aufforstungsprojektes beitragen.